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Unterbodenschutz Wohnmobil

Ihr ultimativer Ratgeber rund um den Unterbodenschutz für Wohnmobil, Camper-Bus und Kastenwagen

Unter häufig eingegebenen Stichworten wie „Unterbodenschutz Wohnmobil“, „Unterbodenversiegelung Wohnmobil“ und „Wohnmobil Unterboden versiegeln“ finden Sie im Internet eine Flut von Informationen, die allerdings nicht immer sachlich richtig, zielführend und anwenderfreundlich sind. Um Ihnen rund um dieses große Thema für Fahrsicherheit und langen Werterhalt wichtige, vertrauenswürdige Anhaltspunkte zu geben, bietet Ihnen DEKALIN diesen kompakten Ratgeber als Service von Profis für DIY-Anfänger und -Fortgeschrittene. Hier erfahren Sie, worauf Sie beim Unterbodenschutz für Wohnmobile besonders achten sollten. Natürlich lassen sich die hier zusammengestellten Anleitungen, Hinweise und Tipps auch gut auf die Fahrzeugklassen der Camper-Busse und der Camping-tauglichen Kastenwagen übertragen.

Grundlegende Informationen zum Unterbodenschutz finden Sie auf unserer Website auch an anderer Stelle.

Die folgenden Ausführungen sollen das Thema speziell für Wohnmobil erweitern und für Sie als Anwender vertiefen:

Unterbodenversiegelung: Kosten und Vorteile

Im Folgenden erläutern wir Ihnen, warum Sie besonders großes Augenmerk auf den  intakten Schutz der Fahrzeugunterseite legen sollten. In der Fertigung kommen dafür bei Wohnmobilen, Camping-Bussen und Kastenwagen unterschiedlichste Materialien zum Einsatz: vor allem Glasfaser-verstärkte Kunststoffe GFK, Platten in Holz-Sandwich-Bauweise, imprägnierte Faser-/Sperrholzplatten und ähnliche Ausgangsstoffe. Unabhängig vom konkret verbauten Material der Fußbodenplatten lesen Sie hier, was einen hochwertigen Schutzfilm an der Wohnmobilunterseite auszeichnet. Außerdem zeigt Ihnen dieser Ratgeber, was wir im Hinblick auf das erfolgreiche Erneuern und Versiegeln für wichtig halten. Ein zentraler Punkt sind selbstverständlich die Unterbodenversiegelung-Kosten. Dazu finden Sie weiter unten ebenfalls Anhaltspunkte und nützliche Hinweise.

Warum ist vollflächiger Unterbodenschutz am Camping-Fahrzeug essenziell?

Die Antwort liegt auf der Hand: Sie wünschen Ihrem Reisemobil doch sicher ein langes, unbeschwertes Leben. Sie möchten damit immer wieder möglichst komfortabel und sicher in Urlaub fahren. Darüber hinaus soll Ihr Wohnmobil doch auch nach Jahren noch einen möglichst hohen Wert behalten. Dafür sorgen Sie nur durch die optimale Konservierung seiner unterschiedlichen Fahrzeugkomponenten. Und dafür wiederum ist es wichtig, speziell dem Unterboden in regelmäßigen Intervallen die nötige Inspektion und Prüfung, die angemessene Wartung und Pflege sowie im Fall des Falles eben auch das kompetente Auffrischen, Erneuern und Versiegeln zu gönnen.

Der Unterboden wird maximal gefordert! So steigt das Risiko für Schäden!

Machen Sie sich bewusst, dass gerade der Unterboden die am stärksten beanspruchte Zone Ihres Camping-Fahrzeugs ist. Hier schlagen scharfer Splitt und feine Steinchen ein, die Sie beim Fahren aufwirbeln. Hier können Streusalz, Spritzwasser, Nässe, permanente Temperaturveränderungen und die Launen der Witterung unmittelbar einwirken. Damit ist immer ein erhöhtes Risiko für Abrieb, Verschleiß, Abblätterungen, Abplatzer, Rost und Korrosion verbunden, unterschiedlichste Schäden können so entstehen. Ausgelöst durch den mangelhaften oder fehlenden Schutzfilm am Wohnmobil-Unterboden kann sich Rost am Fahrgestell bilden. Die Abdichtung des Innenraums kann leiden. So ist es möglich, dass Feuchtigkeit eindringt und die Schimmelbildung fördert. In einem ungenügend abgedichteten, feuchten Innenraum können bei Minustemperaturen sogar Frostrisse im Material und Abplatzungen an der isolierenden Schutzschicht des Gefährts auftreten.

Wann muss der Schutzfilm ergänzt oder erneuert werden?

Um aktiv gegen Risiken vorzubeugen und bereits entstandenen ersten Schäden schon frühzeitig auf die Spur zu kommen, empfiehlt sich die Sichtprüfung in regelmäßigen Zeitabständen. Diesen Check können Sie selbst vornehmen, wenn Sie eine Hebebühne zur Verfügung haben. Oder sie lassen ihn in Ihrer Werkstatt durchführen. Im Idealfall erfolgt er mindestens einmal jährlich zum Saisonende, bevor Sie Ihr Wohnmobil winterfest machen und für längere Zeit abstellen – oder vor dem Saisonstart im Frühjahr, bevor Sie mit dem WoMo wieder erste Touren planen. Als alarmierende Warnzeichen bei der Inspektion achten Sie auf sichtbare Risse im Schutzfilm, spröde, abgeriebene oder abblätternde Stellen sowie auf Zonen am Unterboden, an denen die Schutzbeschichtung bereits vollständig abgefallen ist. Falls Sie auf der Unterseite Ihres Reisemobils solche Entdeckungen machen, muss unverzüglich aufgefrischt, ergänzt und erneuert werden.

Was zeichnet einen hochwertigen Unterbodenschutz aus?

Damit Sie sich bei dieser wichtigen Frage sicher sein können, müssen Sie sich mit den Eigenschaften und dem spezifischen Anwendungsprofil des von Ihnen gewählten Produkts beschäftigen. Nicht jeder im Handel angebotene Unterbodenschutz verspricht eine perfekte Kombination von Vorteilen. Ausgehend von unserer langjährigen Erfahrung kommt es in erster Linie auf die folgenden Qualitäten an:

  • Kaufen Sie für Ihr Wohnmobil unbedingt einen Unterbodenschutz mit Atmungsaktivität. Diese besondere Eigenschaft wird auch als Diffusionsoffenheit bezeichnet. Sie sorgt dafür, dass Feuchtigkeit und Wasserdampf, die von außen oder innen im Wohnmobil entstehen, problemlos entweichen können. So verhindern Sie, dass Schimmel und eventuell sogar Fäulnis im Unterboden entstehen. Den Kauf eines Produkts, das zur diffusionsdichten Beschichtung führt, sollten Sie dringend vermeiden. Denn so werden Wasser und Feuchte eingeschlossen. Stockflecken, Schimmel und möglicherweise sogar Frostschäden und Abplatzer wären vorprogrammiert.
  • Bei der Wahl des perfekt passenden Produkts sollten Sie auf weitere vorteilhafte Eigenschaften achten: zum Beispiel auf das anti-korrosive Verhalten des gewählten Unterbodenschutzes in Kombination mit seiner optimierten Schalldämmung gegen Fahrgeräusche und seiner besonderen Abwehr gegen Steinschlag und Schotter.

Unterbodenschutz von DEKALIN: dreimal unschlagbar!

Das hochwertige Sortiment von DEKALIN bietet Ihnen drei Produkte für leistungsfähigen Unterbodenschutz. Wir stellen Ihnen diese in vielen Profi-Anwendungen bewährten Erzeugnisse gerne vor:

Mit DEKAPHON 958 steht Ihnen der streichbare, überlackierbare Allround-Unterbodenschutz zur Verfügung, geeignet für Fahrgestell, Radkasten, Radhausschale und Seitenteile. Tragen Sie ihn einfach mit Pinsel, Rolle oder Druckluftspritze auf. DEKAPHON 958 ist frei von Lösemitteln und Bitumen, wasserbasiert, ökologisch und bildet am Unterboden schnell einen elastischen Schutzfilm auf Holz, GFK und angrenzenden metallischen Rahmenteilen. Sein atmungsaktives und doch hochdichtes Verhalten möchten wir besonders herausstellen.

Mit DEKAPHON 9735 bieten wir Ihnen den kinderleicht anwendbaren Allround-Unterbodenschutz zum Aufsprühen. Ideal zum Schutz der an Freizeitfahrzeugen oft verbauten Holzbodenplatten; auch für Radkasten und Seitenschweller. Seine enorme Haftkraft ist legendär. Sie brauchen nur die Spraydose an den Fahrzeugunterboden zu halten. Schon werden die betreffenden Flächen mit einem widerstandsfähigen, atmungsaktiven und anti-korrosiven Schutzfilm überzogen. Besonders gefährdete Stellen können Sie mehrfach besprühen, um die Schicht zu verstärken. Selbst an senkrechten Abschnitten haftet DEKAPHON 9735 sicher und verläuft nicht.

Mit DEKAPHON PRO-WAX können wir Ihnen bei Bedarf den spritzbaren Korrosionsschutz für Hohlraumversiegelung und Hohlraumkonservierung an die Hand geben. Zusammen mit der Spraydose kaufen Sie eine kurze und eine lange Hohlraumsonde, die Ihnen helfen, selbst sehr verwinkelte, kaum zugängliche und abseitig liegende Stellen und Hohlräume zu versiegeln. Darüber hinaus ist es möglich, DEKAPHON PRO-WAX als Wachsunterbodenschutz und temporären Rostschutz im Motorraum zu verwenden. Dafür kombiniert das Produkt exzellente Eigenschaften: Es ist hoch kriechfähig, extrem temperaturbeständig, frei von Aromaten/Bitumen, fast geruchsneutral und neutral gegenüber Lacken.

Darauf müssen Sie bei Ihrer Unterbodenversiegelung vorrangig achten!

Das erste Gebot beim Ergänzen und Erneuern des schützenden Films auf Ihrer Wohnmobilunterseite ist, dass Sie in sämtlichen Arbeitsschritten mit maximaler Sorgfalt und Gründlichkeit vorgehen:

Schritt 1

Bereiten Sie den Unterboden gründlich für den effektiven Auftrag des Schutzfilms vor, indem Sie ihn entweder mechanisch oder mit einem Dampfstrahler von grobem Schmutz und allen Anhaftungen befreien. Daran sollte sich ein zweiter Durchgang mit Drahtbürste anschließen, um eventuell noch vorhandene lose Rückstände zu entfernen sowie abblätternde Stellen oder auch rostige Abschnitte fein zu glätten.

Schritt 2

Ein sehr wichtiger Teil der sorgfältigen Unterbodenreinigung ist das Abtragen von eventuell vorhandenen Schichten aus Fett, Öl und Wachs. Gute und saubere Ergebnisse können Sie mit einem speziell dafür geeigneten Lösungsmittel wie Ethylacetat erzielen. Auf Holz bietet Ihnen diese Substanz den zusätzlichen Vorteil, dass sich die Poren im Material öffnen.

Schritt 3

Sobald der gesamte Wohnmobil-Unterboden sauber und optimal vorbereitet ist, müssen Sie ihm die nötige Zeit zum Trocknen lassen. Denn nur wenn die komplette Fläche absolut frei von Feuchtigkeit ist, kann der aufgetragene Schutzfilm seine optimale Anhaftkraft entfalten.

Wichtig fürs sichere Aufbringen des Unterbodenschutzes

  • Unterschätzen Sie auf keinen Fall den Einfluss der Umgebungsbedingungen. Damit Sie einen hochdichten und lange wirksamen Schutzfilm bekommen, sollte die Temperatur (auch nachts!) bei mindestens +10° C liegen.
  • Struktur und Qualität der Versiegelung erhöhen Sie zusätzlich, wenn Sie auf der gesamten Fläche überall gleichmäßig und sorgfältig arbeiten.
  • Um die Schutzwirkung an besonders exponierten Stellen zu verstärken, können Sie Ihren Unterbodenschutz in mehreren Schichten auftragen. Dafür die untere Schicht erst vollständig durchtrocknen lassen, dann nochmals sorgfältig übersprühen oder überstreichen.
  • Beim Abwägen der Frage, ob Sie die Unterbodenversiegelung eher als DIY-Leistung oder durch Ihre Werkstatt vornehmen möchten, hilft vielleicht unser Hinweis, dass Sie DEKALIN Produkte selbst als Anfänger absolut mühelos handhaben. Letztlich ist die Entscheidung „DIY vs. Profi-Betrieb“ natürlich immer eine Kostenfrage. Mehr dazu im folgenden Abschnitt.

Was kostet der Unterbodenschutz fürs Wohnmobil?

Wie die kurze Anfrage auf Google zeigt, kommen für einen Wohnmobil-Unterbodenschutz plus Hohlraumversiegelung in der Werkstatt schnell Kosten in Höhe von 1.500 bis 2.000 EUR für Material plus Arbeitszeit zusammen. Dabei kann es auf längere Sicht ein großer  Vorteil für Fahrsicherheit, Langlebigkeit und Werterhalt des Fahrzeugs sein, wenn Sie beides in kombinierter Form vom Profi erledigen lassen.

Der genannte Preis kann aber noch deutlich steigen. Letztlich hängt er von Faktoren wie der Fahrzeuggröße, dem aktuellen Fahrzeugzustand und den nötigen Vorarbeiten für Reinigung, Vorbereitung und eventuell sinnvolle Vorreparaturen ab. Müssen Rost, Fett, Wachs und andere Störfaktoren vor dem Auftrag des Schutzfilms entfernt werden, kommen die entsprechenden Werkstattleistungen natürlich noch auf den Gesamtpreis oben drauf.

Im Vergleich dazu können Sie für das Inspizieren, Auffrischen, Ergänzen und Erneuern von Unterbodenschutz und Hohlraumversiegelung an Ihrem Wohnmobil richtig viel Geld sparen, wenn Sie sich das Selbermachen zutrauen. Dabei kann man das eigene Know-how und die persönlichen fahrzeugtechnischen Fähigkeiten natürlich schnell wachsen lassen, wenn man sich mit anderen austauscht und regelmäßige Do-It-Yourself-Arbeiten ausführt.

Potentielle Fehlerquellen
Zum Schluss ein Blick auf die häufigsten Fehler und Versäumnisse

Das Applizieren des hochdichten und effektiven Unterbodenschutzes an Reisemobil, Camping-Bus oder Kastenwagen ist eine Maßnahme, die viele DIY-Fans regelmäßig vornehmen. Wenn Sie demnächst damit starten möchten, können wir Ihnen sicher einige der weit verbreiteten Anfängerfehler ersparen. Denn aus Gesprächen am Messestand, durch Anfragen von Kunden über unsere Beratungs-Hotline und die kontinuierliche Verbindung zum Fachhandel wie zum Verbraucher wissen wir, welche Fragen und potenziellen Fehler in diesem Zusammenhang am häufigsten auftauchen. Wir listen sie hier auf, damit Sie Umwege und Irrwege von Anfang vermeiden:

  • Ein typischer Fehler, dem Sie auf keinen Fall eine Chance geben sollten, ist die noch zu hohe Feuchtigkeit im Holzboden, wenn Sie den Schutzfilm an der Fahrzeugunterseite auftragen.
  • Ein weiterer, oft unterschätzter Fehler, dem Sie ebenfalls nicht auf dem Leim gehen sollten, ist der Kauf von ungeeigneten Produkten. Ein gutes Beispiel im Zusammenhang mit dem verlässlichen Unterbodenschutz am Wohnmobil sind einfache Holzlasuren, wie man sie in jedem Baumarkt bekommen kann. Solchen Produkten fehlt die nötige Atmungsaktivität bzw. Diffusionsoffenheit. Das bedeutet, dass sie Feuchtigkeit und Wasserdampf aus dem Fahrzeuginneren nicht entweichen lassen. Und dadurch wiederum wird die Bildung von Schimmel oder sogar Fäulnis begünstigt.
  • Hier noch ein dritter, oft zu beobachtender Fehler, den Anwender nicht nur beim Unterbodenschutz, sondern zum Beispiel auch bei selbst vorgenommenen Abdicht- und Klebarbeiten machen: Behalten Sie unbedingt die Umgebungsbedingungen im Blick. Das gilt zum einen für die während der Arbeit herrschende Temperatur, zum anderen aber auch für die aktuell gemessene Luftfeuchtigkeit.
Praxis-Tipp zum Beherzigen:

In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie wichtig es ist, den Wohnmobilunterboden einer regelmäßigen aufmerksamen Prüfung zu unterziehen. Der Aufwand dafür ist vergleichsweise gering, Ihr Nutzen aber riesengroß, weil Sie damit größere Schäden, teure Reparaturen und empfindliche Einbußen bei der Werterhaltung des Fahrzeugs weitsichtig vermeiden können. Dehnen Sie Ihren Fahrzeug-Check unter dieser Prämisse ruhig noch weiter aus. Schreiben Sie sich eine Kontrollliste, damit Sie nichts vergessen. Zu den Positionen auf dieser Übersicht sollten neben dem Unterboden insbesondere die Stoßdämpfer, Kabel und Leitungen, Stützen sowie auch die kritischen Bereiche am Fahrgestell zählen.

Effektiver Unterbodenschutz fürs Wohnmobil!

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DEKALIN bietet Ihnen nicht nur tolle Produkte, sondern auch Profi-Know-how für individuelle DIY-Anwendungen.


Michael Windecker
“Klebt nicht, gibt’s nicht!”

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Kleben & Dichten an Caravan und Camper.

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